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Mayastätten in Belize: Caracol

Caracol (früher wahrscheinlich Oxwitzá oder Uxwitza bzw. Oxhuitza) ist eine alte Maystätte im Cayo District in Belize. Caracol gehört zu einer der größten Grabungsstätten Belizes, sie wird nach wie vor erforscht. Die Stadt könnte schon weit v. Chr. bestanden haben, maximal um. 1.200 v. Chr. Eine echte Siedlung dürfte es jedoch kaum vor 650 v. Chr. gegeben haben. Bis ins Jahr 849 war der Ort wohl sehr wichtig, wobei die Fürsten Caracols permanentwechselten. Zunächst ging man davon aus, dass in der Hochphase in Caracol angeblich über 25.000 Menschen gelebt haben. Dies war sehr vorsichtig und betrifft wohl nur den Kern der Anlage. Es ist durchaus denkbar, dass in der gesamten Siedlung deutlich über 100.000 Menschen gelebt haben, möglicherweise sogar bis zu 180.000 Menschen. So oder so wäre das die größte Siedlung Belizes überhaupt gewesen, man lag damals wohl immer etwas im Streit mit dem mächtigen Tikal. Ab ca. 859 begann der Niedergang von Caracol, welches wohl ab ca. 1.050 mehr oder weniger aufgegeben war.

Das größte Gebäude ist die Hauptpyramide Kanaa oder Caana. Mit einer Spitzenhöhe von ca. 43 Metern zählt sie auch heute noch zu den höchsten Bauwerken in Belize. Beeindruckend ist auch die akustische Architektur von Caracol. Wer oben auf Kanaa steht und spricht, der wird auf dem ganzen Plaza äußerst gut verstanden. Ein typisches Merkmal von Caracol sind auch die runden Steinaltäre, welche man hier in größerer Anzahl gefunden hat. Das gesamte Siedlungsareal umfasste ca. 180 bis 200km⊃2.

Anreise

Caracol liegt im Cayo District im Herzen des Chiquibul Forest Reserve der Maya Mountains. Man erreicht die Stätte über den Western Highway Richtung Maya Mountains bei Kilometer 74 auf dem Vaca Plateau. Die Zufahrt wurde in den letzten Jahren permanent verbessert und ist nicht mehr ganz so abenteuerlich wie einst, wo in der Regenzeit an ein Hinkommen kaum zu denken war.

Eigentlich wird grundsätzlich angeraten, Caracol im Rahmen einer organisierten Tour zu besuchen. Für den Besuch muss man sowieso eine Erlaubnis vom Department of Archaeology bzw. des Forestry Department in Douglas de Silva Village haben. Ansonsten ist es leider so, dass man aus Sicherheitsgründen in der Regel von einem militärischen Konvoi begleitet wird.

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